Künstlerischer Leiter und Dirigent Gabriel Voicu

Der in Bukarest geborene Geiger und Dirigent Gabriel Voicu blickt auf eine vielseitige internationale Laufbahn zurück.

Seine Ausbildung erhielt er bei renommierten Pädagogen wie Prof. W. Marschner und Prof. E. Peinemann. Er vertiefte seine Studien als Stipendiat an der Juilliard School of Music in New York sowie in der Meisterklasse des Melos-Quartetts. Prägende künstlerische Impulse erhielt er zudem durch Meisterkurse bei Sir Yehudi Menuhin, Pinchas Zukerman und in der Dirigierklasse von Sergiu Celibidache.

Als Solist und Dirigent gastierte Voicu weltweit, darunter bei der Bukarester Philharmoniker und dem Royal Philharmonic Orchestra Bucharest. Seine Konzertreisen führten ihn zu über 180 Auftritten nach Japan und China. Ein besonderer Höhepunkt seiner Karriere war die Zusammenarbeit mit Maestro Zubin Mehta, dem er 2013 und 2014 bei den Münchner Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern und an der Staatsoper Berlin assistierte. Ebenso hospitierte er bei Sir Simon Rattle.

Neben seiner aktiven Bühnenpräsenz prägte Voicu das Musikleben als Gründer der „Camerata Strad“ sowie als Initiator des Musikfestivals Schloss Ellwangen. Nach einer Station als stellvertretender Orchesterdirektor der Philharmoniker Hamburg widmet er sich heute leidenschaftlich der Leitung großer Ensembles: Seit 2017 leitet er das Airbus Symphonieorchester Hamburg und übernahm 2020 zusätzlich die Leitung der Symphonic Band „Wind and Brass“

Gabriel Voicu wurde als Sohn von Prof. Dr. Emilian Voicu in Bukarest, Rumänien geboren.

Seine ersten Schritte im Musikleben unternahm er bereits im Alter von kaum 5 Jahre am Musiklyceum George Enescu“ in Bukarest wo er ein halbes Jahr später debütierte.

Nach der Emigration der Familie im Jahr 1981 war Gabriel Voicu Jungstudent in der Violinklasse von Prof. W. Marschner in Freiburg, ab 1987 führte er seine Ausbildung bei Prof. E. Peinemann in Frankfurt fort.
Ebenfalls im Jahre 1987 begann Gabriel Voicu seine Dirigierausbildung bei Prof. J. Starek in Frankfurt und nahm an den offenen Meisterkursen des Maestros S. Celibidache teil.

Ab 1991 war Gabriel Voicu Stipendiat verschiedene Festivals in den USA und Europa bis hin zur Julliard School of Music in New York.
Nach seiner Rückkehr nach Europa konzentrierte sich Gabriel Voicu auf sein Streichquartett und die Kammermusik in der Meisterklasse vom Melos-Quartett in Stuttgart.

Über seine Studienzeiten hinaus hat Gabriel Voicu an Meisterkurse bei Sir Yehudi Menuhin London, S. Celibidache, Prof. Y. Kless Tel Aviv, Pinchas
Zuckermann New York, Prof. W. Marschner Freiburg u.v.a.

Als Solist, Kammermusikpartner, Konzertmeister und Dirigent arbeitete Gabriel Voicu mit Yehudi Menuhin, Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch, James Conlon, Dmitrij Kitajenko, Raphael de Burgeos, Markus Stenz, Leif Segerstam, Andrey Boreyko, Christoph Eschenbach, Walter Weller, Michael Sanderling und Igor Oistrakh. Unter dem Dirigierstab von Janosh Silverstein debütiere Gabriel Voicu in den USA. Im Jahre 1996 hielt er 96 Recitals in ganz Japan.

Gabriel Voicu ist Gründer und Dirigent des Kammerorchesters „Camerata Strad“, das er viele Jahre mit großem Erfolg geleitet hat und bis hin zu Konzerten im großen Saal der Berliner Philharmonie mit Igor Oistrakh als Solisten führte.

Gabriel Voicu ist Initiator des „Musikfestivals Schloss Ellwangen“ und war kurzzeitig stellv. Orchesterdirektor der Hamburger Philharmoniker.
Im Jahre 2013 hatte Gabriel Voicu die große Ehre, beim
Maestro Zubin Mehta im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit den Münchner Philharmoniker, der Bayerischen Staatsoper und dem 
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks als Dirigent zu hospitieren und zu assistieren.

Im Jahr 2014 dürfte Gabriel Voicu zum zweiten Mal bei Maestro Z. Mehta während dessen Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern und der Staatsoper Berlin assistieren und hospitieren, unter anderem bei Konzerten mit D. Baremboim. Bei den Berliner Philharmonikern ergab sich zudem die Gelegenheit, unter dem Stab von Sir Simone Rattle zu hospitieren und assistieren.

Gabriel Voicu, war Solist und Dirigent bei über 90 Konzerte  mit verschiedenen Orchester in China. In Japan spielte Gabriel Voicu ebenfalls über 90 Konzerte und Recitals. Darüber hinaus war er Gastdirigent und Solist von Filarmonica Banatul
Timisoara, dem Royal Philharmonic Orchestra Bucharest, den Bukarester Philharmonikern, der National Opera and Dance „Oleg Danovsky“; zudem leitete er zahlreiche Opernproduktionen.

Von Anbeginn seiner Karriere war ihm die Tätigkeit im Amateurbereich ein besonderes Anliegen.

2017 übernahm er die Leitung des Airbus Sinfonieorchesters,  ab 2020 übernahm Gabriel Voicu zusätzlich die Leitung der „Wind and Brass“ Symphonic Band.